Ursachen und Folgen des Zahnverlustes

In den meisten Fällen ist Zahnverlust die Folge von Paradontitis, Paradontose oder Karies. Eine Parodontose ist fachlich korrekt ausgedrückt immer eine Parodontitis, obwohl der Begriff Parodontose weiter verbreitet und geläufiger ist.

Bei der Paradontitis kommt es meist erst spät zu einer Lockerung der Zähne und sie entsteht durch den vom Knochen ausgehenden Zahnbettschwund. Da sich der Knochen entzündungsbedingt nach und nach abbaut, fallen letztendlich die ersten Zähne aus. Dadurch kommt es zu einer Über- oder Fehlbelastung der restlichen Zähne, weil diese die fehlenden Zähne ersetzen müssen. In diesem Falle kann es sein, dass weitere Zähne entfernt werden müssen, was wiederum zur Folge hat, dass weiterer Knochen abgebaut wird, da er keine Zähne mehr halten muss.

Zahnkaries ist eine Erkrankung des Zahnhartgewebes, das aus Zahnbein und Zahnschmelz besteht. Greift die Karies den Zahnnerv an, erkrankt die Zahnwurzel. Einen daraus resultierenden Zahnverlust kann man in der Praxis Dr. Kollmar durch rechtzeitige Wurzelbehandlung oder eine operative Entfernung der Wurzelspitze verhindern.

Auch Tumorerkrankungen, Chemotherapien oder Diabetes können zu Zahnverlust führen. Aber ebenso können traumatisch bedingte Stoß- und Schlageinwirkungen durch Unfälle und Gewalteinwirkung Grund für Zahnverlust sein.
Abgesehen von der genauen Ursache führt der Verlust von Zähnen und auch von Zahnknochen zu einer Veränderung des Aussehens und der Mimik, da die Weichteile des Gesichts einfallen. Diese Entwicklung kann durch Zahnerhaltungsmethoden und Vorbeugungsmaßnahmen meist verhindert werden.