Verhaltensregeln vor und nach der Operation

Wenn eine Narkose geplant ist, sollte vor dem implantologischen Eingriffs mindestens 6 Stunden lang nichts gegessen und getrunken werden. Auch auf Kaugummi sollte möglichst verzichtet werden, da es dadurch zu erhöhter Magensaftproduktion kommt. Ebenso sollte in dieser Zeit wenn möglich nicht geraucht werden.
Erfolgt die Operation aber unter örtlicher Betäubung, kann an diesem Tag normal gegessen werden.

Sofern für den Eingriff Medikamente nötig sind, muss die Einnahme rechtzeitig vorgenommen werden.

Da der Patient nach dem Eingriff nur eingeschränkt am Straßenverkehr teilnehmen kann, sollte er unbedingt eine Rückfahrgelegenheit organisiert haben.

Die ärztlichen Anweisungen sind nach der Operation strikt einzuhalten. So muss der Patient ungefähr eine Stunde lang auf einen Tupfer beißen und den betroffenen Bereich von außen für die Dauer eines Tages kühlen, um eine Schwellung zu verringern.

Solange die Betäubung anhält, darf nicht gegessen werden, da eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Außerdem sollte man 24 Stunden lang auf Kaffee, Tee, Alkohol und Zigaretten verzichten, da die Gefahr einer Nachblutung besteht.

Wie auch die postoperalen Anweisungen, müssen auch die Hygienemaßnahmen streng eingehalten werden. Dazu gehören eine dreimal tägliche Prothesen- und Mundreinigung mit spezieller Zahnpasta, die Operationsstelle wird dabei ausgelassen, sowie das Ausspülen mit einer Chlorhexidin-Lösung für ungefähr eine Minute.

Eventuell erforderliche Schmerzmittel sollten nicht auf leeren Magen eingenommen werden. Die Informationen des Beipackzettels sollten zuvor gelesen werden.