Mögliche Komplikationen nach der Operation

Durch eine gründliche Diagnostik in der Praxis Dr. Kollmar in Kassel, sowie Planung und  anschließende Versorgungsphase, lassen sich die ohnehin recht seltenen Komplikationen bei implantatchirurgischen Operationen größtenteils vermeiden.

So muss beispielsweise im Oberkiefer die Nachbarschaft zur Kieferhöhle berücksichtigen werden, während im Unterkiefer im Frontzahnbereich die Nähe zu einem arteriellen Blutgefäß und im Seitenzahnbereich zum Nervkanal beachtet werden muss. Hier kann es in wenigen Fällen zu schwerwiegenden Komplikationen kommen.

Der Patient sollte nach der Operation ungefähr eine Stunde lang auf einen Tupfer beißen. Sollte die Blutung nach dieser Zeit dennoch nicht aufgehört haben, muss der behandelnde Zahnarzt informiert werden. Das gilt auch, wenn nach dem Eingriff anhaltende Gefühlsstörungen auftreten.

Ein weiterer Zahnarztbesuch in unserer Praxis in Kassel, ist dann unbedingt nötig, wenn es zu stärker werdenen Schmerzen, Schüttelfrost oder Fieber kommt, aber auch bei fauligem Geschmack im Mund oder Mundgeruch. Wenn nötig wird dies mit einem Antibiotikum behandelt.

Heilt ein Implantat nicht fest ein, muss es schnellstens entfernt werden. Eine Zweitimplantation ist in den meisten Fällen möglich.