Implantattypen

Heute haben sich, so auch in der Praxis Dr. Kollmar in Kassel, die so genannten rotationssymmetrischen Implantate, nach jahrzehnte langer Forschung, durchgesetzt. Diese unterscheidet man auf Grund ihres Aufbaus in Zylinder oder Stufenzylinder und Schrauben oder Hohlschrauben.

Schraubenimplantate haben den Vorteil, dass die Einheilzeit erheblich verkürzt ist, da sie sich durch ihr Gewinde schnell im Knochen festsetzen, von dem nur wenig nachwachsen muss. Außerdem ist das chirurgische Verfahren vergleichsweise einfach und für den Patienten weniger belastend. Auch aufgrund der seltenen Komplikationen bei der Ein- und Wundheilung.

Unterschieden wird zudem auch zwischen mehrteiligen und einteiligen Implantaten, wobei sich die mehrteiligen Zahnimplantate gegenüber den einteiligen durchgesetzt haben, da bei einteiligen Implantaten der Implantatkopf nach dem Verpflanzen aus der Schleimhaut herausragt und sich eine Belastung während der Einheilung schwerer verhindern lässt.

Mehrteilige Zahnimplantate sind aus dem im Knochen verankerten Körper, dem im Bereich der Mundschleimhaut befindlichen Halsteil und dem die Suprakonstruktion aufnehmenden Kopfteil aufgebaut. Durch diese Dreiteilung wird verhindert, dass das Implantat während der Einheilphase belastet wird.

Neben ihrer Gestaltungsform unterscheiden sich Zahnimplantate auch durch besondere Merkmale. Dazu zählen unter anderem Längsnuten, Perforationen und Auskerbungen, die eine Rotation vermeiden. Zudem können je nach Ausführung Oberflächen vergrößernde Effekte auf ein Doppeltes oder ein Dreifaches der Gesamtkontaktfläche erzielt werden.

Von der Ausführung und der Struktur des Zahnimplantates ist somit die spätere Lastverteilung und Primärstabilität abhängig.